Kaleidoskopismus

Meine eigene Bildsprache , die ich Kaleidoskopismus genannt habe, steht für eine positive Betrachtungsweise von Landschaften, Stillleben und Themen. Die Dinge und Gegebenheiten unserer Welt, wie wir sie täglich sehen, werden verfremdet und präsentieren sich in einer Version, die sich in einer neuen Sichtweite etabliert. Der Kaleidoskopismus (eine Wortschöpfung aus dem Griechischen : kalos (καλος) = schön, folgt dem ästhetischen Anspruch der Harmonie. Dem Betrachter soll sich ein unmittelbarer Zugang zum Bild eröffnen. Dessen Sujet erfährt im Besonderen durch eine subtile Untergliederung die prägnante, gestalterische Spannung, die sich in einer erzählerischen, unbefangenen Farben- und Formenvielfalt darstellt.

Beim Kaleidoskopismus steht die Zergliederung des Lichts in Farben und Formen und die Auflösung der Form in Licht und Farbe im Vordergrund. Er bedient sich augenfällig einer Darstellung in der prismenhaften Zergliederung des Lichts, bei der die Farben gefächert, die kompositorische Basis bilden. Die Bildkomposition ist komplex und besteht aus variablen, polygonen Elementen, in denen sich die Farbgebung volltonig oder subtil nuanciert, artikuliert.

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Selbstdrehendes Gemäldekarusell.

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Der Kaleidoskopismus

Der Kaleidoskopismus spricht in seiner ausgeprägten Farbgebung den Betrachter spontan an und motiviert diesen unmittelbar zum Dialog. Oft liegen den Bildern reale Vorgaben zugrunde. Vielfach verlässt die Gestaltung aber auch das konkrete Motiv und orientiert sich in einer sich selbst gehörenden Komposition. Die hier gezeigte Gemäldegalerie soll einen Eindruck über das breite Spektrum der Gestaltungsmöglichkeiten vermitteln.

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